Schiffsbetriebstechnik, Schiffsmaschinenbau (B.Eng)

MAN STX 32L40

Schiffstechnik

Der Studiengang Schiffstechnik stellt eine Weiterführung des Studienganges Schiffsbetriebstechnik/Schiffsbetrieb dar. Der ehemalige Diplomstudiengang wird in einen Bachelor- Studiengang überführt und erweitert um den Schwerpunkt Schiffsmaschinenbau.

Schwerpunkt Schiffsbetriebstechnik

Ziel des Studiums ist es, die Befähigung zu einer auf wissenschaftlicher Grundlage beruhenden, selbständigen Tätigkeit als technischer Wachoffizier und später Leiter/Leiterin der Maschinenanlage zu erwerben.

Mit dem Abschluss des Studiums der Schiffsbetriebstechnik erfüllen die Studierenden die Voraussetzungen nach § 15 SchOffzAusbV zur Erteilung des Befähigungszeugnisses zum technischen Schiffsoffizier.

Flensburger Schiffsingenieure/ Schiffsingenieurinnen haben in der Wirtschaft einen sehr guten Ruf und damit zurzeit hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Das Berufsfeld der Flensburger Schiffsbetriebstechnik- Ingenieure und – Ingenieurinnen lässt sich beispielhaft wie folgt beschreiben:

technischer Wachoffizier und später Leiter/Leiterin der Maschinenanlage auf Seeschiffen in weltweiter Fahrt, Ingenieur/in für Offshore- Anlagen, Reedereiinspektionen, maritime Zulieferindustrie, Werften, Energie-Versorgungsunternehmen, Kraftwerke, Raffinerien, Chemiebetriebe, Betriebs- und Vertriebsingenieur/in, Sachverständige in Klassifikationsgesellschaften oder Technische Überwachungsvereine, Berufsgenossenschaften, Havarie- und Versicherungsbüros.

Schwerpunkt Schiffsmaschinenbau

Schon seit längerem ist an der FH Flensburg und mit Vertretern der Industrie über die- Einführung eines Studienganges Schiffsmaschinenbau mit konstruktivem Schwerpunkt und großem Praxisbezug diskutiert worden.
Dieser Studiengang wird eingerichtet, um auch Studenten, die sich mit dem maritimen Umfeld verbunden fühlen, jedoch nicht unbedingt zur See fahren wollen oder die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht erfüllen, ein Studium zur Aufnahme eines Berufes im maritimen Sektor zu ermöglichen.

Die Berufsfelder von Absolventen dieses Studienganges liegen hauptsächlich in Werften, Klassifikationsgesellschaften und bei maritimen Zulieferern, als Bauaufsicht, Sachverständige oder Konstruktionsingenieure in der Anlagentechnik wie zum Beispiel Kälte-, Pumpen- oder Frischwassererzeuger-anlagen.

Auch hier bestehen zurzeit hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Zulassungsvoraussetzungen und Curriculum

Für beide Schwerpunkte ist die Allgemeine Hochschul- oder die Fachhochschulreife generelle Zugangsvoraussetzung.

Für den Schwerpunkt „Schiffsmaschinenbau“ ist bisher kein Praktikum vorgesehen.

Vor Beginn des Studiums im Schwerpunkt „Schiffsbetriebstechnik“ ist der erfolgreiche Abschluss einer Schiffsmechanikerausbildung oder der erfolgreiche Abschluss in einem anerkannten Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und 12 Monate Fahrzeit als Fachkraft des Maschinendienstes auf Schiffen oder der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung als Technischer Offiziersassistent von 18 Monaten Dauer oder ein Praktikum in der Metallbearbeitung von 6 Monaten Dauer (Praktikumsmodell) nachzuweisen.

Eine Liste der anerkannten Berufe der Metall- oder Elektrotechnik finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie unter der Adresse www.bsh.de, Informationen zur Schiffsmechanikerausbildung erhalten Sie bei der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt in Bremen unter der Anschrift www.berufsbildung-see.de. Angaben über das Curriculum finden Sie in den Informationsbroschüren als pdf – Datei im Downloadbereich der FH-Flensburg.

Weitere Informationen: FH-Flensburg


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