Die Tretboot AG bei der International Waterbike Regatta

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Die Tretboot AG bei der International Waterbike Regatta

Category : Allgemein

„HOP! HOP! HOP!“ hieß es auch dieses Jahr wieder vom 23.5 bis 26.5 bei der 39. IWR. Dieses Jahr fand die International Waterbike Regatta auf dem See „Jarun“ in Zagreb statt. Die Ruderstrecke auf dem See bot gute Bedingungen zum Fahren, der Rest des Sees war aber stark mit Seerosen bewachsen, die sich öfter in Propeller und Rumpf der „Fhuntastic“ verfingen. Die Disziplinen in denen dieses Jahr gefahren wurde waren 100 und 200 Meter Sprint, Slalom, FSB (50m vorwärts, stoppen und 50m rückwärts), Bullard Pull (Zugkraftvergleich) und Long distance über 5km.

Der erste Tag der Regatta war für viele Teams der Anreisetag und es wurden noch keine Rennen gefahren. Auch wir waren von der 22 Stunden dauernden Fahrt sichtlich erschöpft. Aber an eine große Pause war nicht zu denken, schließlich mussten Zelte, Pavillons und Botte aufgebaut werden. Nachmittags war dann Zeit um den See zu erkunden und die Wassertemperatur zu testen. Nach ersten Probefahrten auf dem See gab es am Abend die offizielle Eröffnung und einige kühle Getränke.

Donnerstagvormittags begannen die ersten Ausscheidungsrennen im 100 und 200 Meter Sprint sowie im FSB und Slalom. Beim FSB ist bei der „Fhuntastic“ die Steuerkette aus dem Ritzel gefallen sodass sie das Rennen nicht beenden konnte. Glücklicherweise gibt es bei den Vorläufen noch ein Wiederholungsrennen für solche Fälle. In diesem zog die „Fhuntastic“ dann ins Halbfinale ein, so wie auch in allen anderen Disziplinen.

Am Freitag standen die Halbfinals sowie der Bullard pull auf dem Programm. Bei letzterem wird das Boot mit einem Seil an eine Messeinrichtung angeschlossen und gemessen, wie stark der produzierte Schub ist. Während des Slaloms zu dann ein nicht unerhebliches Gewitter auf und hielt sich bis in den Abend, sodass der Slalom am nächsten morgen fortgesetzt werden konnte.

Nachdem dieses Halbfinale absolviert worden war, folgten am Samstagvormittag die Finals von Slalom, 100 Meter Sprint, 200 Meter Sprint und FSB. Pro Finale traten die schnellsten 8 Boote der Halbfinals gegeneinander an. Als vierter im Halbfinale stand die „Fhuntastic“ im Finale des FSB und verbesserte sich dort noch auf den dritten Rang, vorbei an der „Anna χ“ der Rostocker. Dies war auch in den letzten beiden Jahren die Platzierung der „Fhuntastic“ beim FSB. Am Nachmittag folgte dann die Long distance die über die gesamte Länge des Sees führte, hin und zurück etwa 5km. Hier spielte der Bewuchs mit Seerosen in den seltener befahrenen Stellen des Sees eine große Rolle. Immer wieder verfingen sich die Blätter und Stängel in Rümpfen und Propeller und behinderten die Fahrt. Letztendlich fuhr die „Fhuntastic“ als 10. Ins Ziel. Die „Tigerente“ nahm nicht teil. Bei den herrschenden Temperaturen wäre dies nicht zumutbar gewesen.

Als Abschluss sollte noch die Secret Mission gefahren werden, ein Rennen, bei dem eine bestimmte Aufgabe an alle Boote gestellt wir, das aber nicht in die Wertung eingeht. Allerdings hatte das kroatische Militär am Abend eine Übung auf dem See und so fand die Secret Mission nicht statt.

Am Abend wurden nochmal die Sieger der einzelnen Disziplinen geehrt und der Gesamtsieger gekürt. Für die „Fhuntastic“ hat es zum 11. Platz gereicht, die „Tigerente“ landete auf dem 28. Für eine Mannschaftsstärke von sechs Leuten ist die ein durchaus vernünftiges Ergebnis. Der Titel ging dieses Jahr nach Hamburg an das Boot „Imperator“.

Die Abreise erfolgte am nächsten Morgen und dauerte circa 20 Stunden. Jetzt beginnen die Reparaturen kleinerer Schäden an den Rümpfen und die Überarbeitung des Antriebs der „Fhuntastic“, welcher sicher ein wenig in die Jahre gekommen ist. Zudem wird es Zeit mit dem neuen Boot voranzukommen, um vielleicht im nächsten Jahr mit diesem anzutreten.

Danken möchten wir neben den Veranstaltern auch der Hochschule, der STGF und dem ehemaligen Professor Herrn Meier-Peter für ihre finanzielle Unterstützung, die uns sehr geholfen hat.


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