Author Archives: Schipper

44. Kutterregatta Elsfleth 2019

Category : Kutterpullen

Am 18.05.2019 fand wieder die alljährliche, mittlerweile 44. Kutterregatta der Seefahrtsschule Elsfleth statt.

Die Einladung wurde mit Freude angenommen und es fand sich ein Team von neun Studenten zusammen, welches freundlicherweise bei der Marineschule in Mürwik zwei mal trainieren konnte. Dank der Kontakte nach Elsfleth bestand wieder die Möglichkeit eine geübte Steuerfrau zu motivieren das Team anzuführen. Des weiteren war das Team um einen Studenten der Hochschule Bremerhaven verstärkt um den Kutter vollständig besetzen zu können. Die Jade Hochschule stellte, wie auch im letzten Jahr, einen Hörsaal für die Übernachtung zur Verfügung.

Bei der Ankunft am Freitag empfingen einige der lokalen Teams die Angereisten, neben dem flensburger Team reiste am Samstag auch noch ein Zusammenschluss der Leeraner und Bremer Seefahrtsschulen an. Dank der langjährigen Erfahrung konnte das flensburger Team sich bereits auf der Anreise mit lokalem Kutter-Traditionsbräu Hemelinger ausstatten, zur Begeisterung der heimischen Teams. Zusätzlich hatte die Brauerei der Veranstaltung zahlreiche Kisten gesponsert, sodass für beide Tage die Versorgung gewährleistet war.
Nach Bekanntgabe der Gruppen für die Rennen am Folgetag kamen einige Teams zu einem gemeinsamen Bier in der angesagten Seefahrerkneipe „Leuchtfeuer“ zusammen.

Gegen 09:00 Uhr am Samstag begann das erste Rennen, das flensburger Team war in Runde drei und 13 an der Reihe. Für das zweite Rennen musste ein alternativer Steuermann zu Hilfe geholt werden, da die Steuerfrau mit ihrem Stammteam im gegnerischen Kutter antrat.

Zwischen den Rennen wurden Kontakte gepflegt und neue Bekanntschaften geschlossen. Entlang der Rennstrecke an der Hunte hatten viele Teams ihre Lager bezogen, Pavillons aufgestellt und sorgten mit Getränken und Musik für gute Stimmung unter den Teilnehmern und Gästen. Die Mitstreiter gaben einem weniger das Gefühl Gegner zu sein, als viel mehr Teil einer großen Gemeinschaft.
Fast schon traditionell ging der erste Platz schlussendlich an die Holzwürmer, die in diesem Jahr auch ihr zehnjähriges Bestehen feierten.
Für das flensburger Team blieb ein, für die doch recht spontane Zusammenkunft, garnicht so schlechter 12. Platz. Selbst lokale Teams mit mehr Übung konnten so überholt werden.

Die Elsflether zeigen immer wieder welche Bedeutung das Kutterpullen bei ihnen hat. Mit viel Begeisterung, lauten Teamgesängen und leuchtstarken Outfits machen die Teams ihrer Tradition alle Ehre.
Diese Freude steckt an und könnte auch in Flensburg gut wieder für ein Stammteam sorgen und zu regelmäßigerem Training motivieren.

Im Namen des flensburger Kutterteams bedanke ich mich bei der STGF für die finanzielle Unterstützung, beim elsflether Kuttervorstand für die Organisation der Veranstaltung und die Einladung, der Jade Hochschule für die Unterbringung, den fleißigen Mitstreitern und Gegnern, dass sie es uns nicht leicht machen eine hohe Platzierung zu erlangen, aber dafür sorgen, dass wir wie immer viel Spaß hatten, sowie bei unseren Fahrern, die uns sicher nach Elsfleth und wieder zurück brachten.

(Für das Kutterteam aus Flensburg 2019, Moritz Hector, SBT 7)


43. Kutterregatta Elsfleth 2018

Category : Kutterpullen

Am 26.05.2018 wurde bereits zum 43. mal ein Kutterrennen in Elsfleth veranstaltet. Wie bereits in den vergangenen Jahren hat sich eine Gruppe Flensburger Studenten gefunden, die dafür nach Elsfleth angereist ist. Wir waren zu zehnt, um das Team komplett zu machen suchten wir uns eine Steuerfrau aus Elsfleth, die bereits oft Erfahrungen beim Kutterpullen gesammelt hat.
Im Vorfeld wurde uns für das Training von der Marineschule in Mürwik freundlicherweise ein Kutter zur Verfügung gestellt, mit dem wir in der Woche vor dem Wettkampf wenigstens zweimal trainieren konnten.
Am Freitag ging es dann los nach Elsfleth und nachdem sämtliche Staus überwunden waren, kamen wir in der kleinen Stadt an und wurden direkt sehr freundlich empfangen. Wir waren die einzige Mannschaft, die von weiter weg angereist ist, aus Warnemünde war in diesem Jahr keine Mannschaft dabei. Wir übernachteten in einem Hörsaal der Jade Hochschule, in dem wir es uns nach der Ankunft bequem machten. Anschließend suchten wir uns im Ort etwas zu essen. Bereits am Freitagabend sammelten sich alle Teams zur Bekanntgabe der Startreihenfolge. Insgesamt traten 20 gemischte Teams in 5 Gruppen gegeneinander an. Wir wurden in die letzte Gruppe gewählt, sodass wir uns auf einen entspannten Vormittag freuen konnten. Am Abend genossen alle Mannschaften am Hafen noch gemeinsam das wundervolle Wetter. Dort lernte nun auch ein Großteil unseres Teams unsere Steuerfrau kennen.
Am nächsten Morgen standen wir rechtzeitig auf, um trotz unseres späten Startplatzes zum Start der Veranstaltung um 9 Uhr am Wasser zu sein. Bei bestem Wetter traten jeweils zwei Mannschaften auf einer Strecke von 500 Metern gegeneinander an, die drei besten Teams in der Gruppe kamen in die nächste Runde. Schnell wurde sichtbar, was wir bereits vorher geahnt haben: In Elsfleth wird viel gepullt und das Training macht sich bezahlt. So glitten manche Teams förmlich durch das Wasser. Wir schieden in der ersten Runde aus, man merkte, wie hoch der Stellenwert des Kutterpullens an der kleinen Hochschule ist und wie viel Arbeit die Elsflether in den Sport stecken. Die besseren Mannschaften pullten anschließend noch in Viertel- und Halbfinale und die besten im Finale gegeneinander.
Im Rahmen der Elsflether Seefahrtstage waren am Hafen einige Stände aufgebaut, an denen man sich zwischendurch Snacks und Getränke besorgen konnte, während noch weit über das Finale hinaus fröhlich weiter gegeneinander gepullt wurde. Abends fand in einem großen Festzelt die Siegerehrung mit anschließender Party statt. Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir Sonntag dann gestärkt zurück nach Flensburg.
Und auch wenn wir leider direkt ausgeschieden sind, hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt. So ist es schön, den Kontakt mit anderen Seefahrtstandorten aufrecht zu erhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Zudem kann unser Ergebnis als Ansporn gesehen werden, auch in Flensburg wieder häufiger zu pullen.


Foto: Curt Mühe


Die Tretboot AG bei der International Waterbike Regatta

Category : Allgemein

„HOP! HOP! HOP!“ hieß es auch dieses Jahr wieder vom 23.5 bis 26.5 bei der 39. IWR. Dieses Jahr fand die International Waterbike Regatta auf dem See „Jarun“ in Zagreb statt. Die Ruderstrecke auf dem See bot gute Bedingungen zum Fahren, der Rest des Sees war aber stark mit Seerosen bewachsen, die sich öfter in Propeller und Rumpf der „Fhuntastic“ verfingen. Die Disziplinen in denen dieses Jahr gefahren wurde waren 100 und 200 Meter Sprint, Slalom, FSB (50m vorwärts, stoppen und 50m rückwärts), Bullard Pull (Zugkraftvergleich) und Long distance über 5km.

Der erste Tag der Regatta war für viele Teams der Anreisetag und es wurden noch keine Rennen gefahren. Auch wir waren von der 22 Stunden dauernden Fahrt sichtlich erschöpft. Aber an eine große Pause war nicht zu denken, schließlich mussten Zelte, Pavillons und Botte aufgebaut werden. Nachmittags war dann Zeit um den See zu erkunden und die Wassertemperatur zu testen. Nach ersten Probefahrten auf dem See gab es am Abend die offizielle Eröffnung und einige kühle Getränke.

Donnerstagvormittags begannen die ersten Ausscheidungsrennen im 100 und 200 Meter Sprint sowie im FSB und Slalom. Beim FSB ist bei der „Fhuntastic“ die Steuerkette aus dem Ritzel gefallen sodass sie das Rennen nicht beenden konnte. Glücklicherweise gibt es bei den Vorläufen noch ein Wiederholungsrennen für solche Fälle. In diesem zog die „Fhuntastic“ dann ins Halbfinale ein, so wie auch in allen anderen Disziplinen.

Am Freitag standen die Halbfinals sowie der Bullard pull auf dem Programm. Bei letzterem wird das Boot mit einem Seil an eine Messeinrichtung angeschlossen und gemessen, wie stark der produzierte Schub ist. Während des Slaloms zu dann ein nicht unerhebliches Gewitter auf und hielt sich bis in den Abend, sodass der Slalom am nächsten morgen fortgesetzt werden konnte.

Nachdem dieses Halbfinale absolviert worden war, folgten am Samstagvormittag die Finals von Slalom, 100 Meter Sprint, 200 Meter Sprint und FSB. Pro Finale traten die schnellsten 8 Boote der Halbfinals gegeneinander an. Als vierter im Halbfinale stand die „Fhuntastic“ im Finale des FSB und verbesserte sich dort noch auf den dritten Rang, vorbei an der „Anna χ“ der Rostocker. Dies war auch in den letzten beiden Jahren die Platzierung der „Fhuntastic“ beim FSB. Am Nachmittag folgte dann die Long distance die über die gesamte Länge des Sees führte, hin und zurück etwa 5km. Hier spielte der Bewuchs mit Seerosen in den seltener befahrenen Stellen des Sees eine große Rolle. Immer wieder verfingen sich die Blätter und Stängel in Rümpfen und Propeller und behinderten die Fahrt. Letztendlich fuhr die „Fhuntastic“ als 10. Ins Ziel. Die „Tigerente“ nahm nicht teil. Bei den herrschenden Temperaturen wäre dies nicht zumutbar gewesen.

Als Abschluss sollte noch die Secret Mission gefahren werden, ein Rennen, bei dem eine bestimmte Aufgabe an alle Boote gestellt wir, das aber nicht in die Wertung eingeht. Allerdings hatte das kroatische Militär am Abend eine Übung auf dem See und so fand die Secret Mission nicht statt.

Am Abend wurden nochmal die Sieger der einzelnen Disziplinen geehrt und der Gesamtsieger gekürt. Für die „Fhuntastic“ hat es zum 11. Platz gereicht, die „Tigerente“ landete auf dem 28. Für eine Mannschaftsstärke von sechs Leuten ist die ein durchaus vernünftiges Ergebnis. Der Titel ging dieses Jahr nach Hamburg an das Boot „Imperator“.

Die Abreise erfolgte am nächsten Morgen und dauerte circa 20 Stunden. Jetzt beginnen die Reparaturen kleinerer Schäden an den Rümpfen und die Überarbeitung des Antriebs der „Fhuntastic“, welcher sicher ein wenig in die Jahre gekommen ist. Zudem wird es Zeit mit dem neuen Boot voranzukommen, um vielleicht im nächsten Jahr mit diesem anzutreten.

Danken möchten wir neben den Veranstaltern auch der Hochschule, der STGF und dem ehemaligen Professor Herrn Meier-Peter für ihre finanzielle Unterstützung, die uns sehr geholfen hat.


Motorradfahrer aufgepasst!

Category : Allgemein

Wir planen eine Motoradtour vom Hochschulcampus bis zum
Plöner See und zurück (ca. 200 – 250 km)
Geplant ist auch 2019 wieder eine Ausfahrt, der Termin steht aber noch nicht fest.

Ihr habt Interesse an einer gemeinsamen Ausfahrt? Dann schreibt uns bis Mittwoch den 09.05. eine E-Mail!


Segeltörn auf der „Seute Deern“

Category : Allgemein

Der nächste Reise ist geplant! Am 30.09.2018 sticht die „Seute Deern“ in See! Der Törn dauert eine Woche, bis zum 06.10. und wenn ihr Lust habt, mitzukommen schreibt uns eine Email an info@seefahrt-flensburg.de !